Freitag, 27. Dezember 2013

Brownies

Ein Freund von mir liebt Brownies. Mehrmals habe ich also schon Versuche gestartet, das beste Rezept für die kleinen saftigen Schokokuchenstücken zu finden, meist leider mit mäßigem Erfolg. Mal waren sie zu trocken, mal nicht schokoladig genug. Zwar immer irgendwie lecker, aber immer noch weit entfernt vom Ideal.
Mein letzter Versuch war dann aber direkt ein Volltreffer! Um meinen Freund zu zitieren, waren die Brownies "genau so, wie Brownies sein sollten" und ich musste sie innerhalb einer Woche direkt zweimal backen.
Die enthaltene Kuvertüre ist nach dem Backen noch flüssig und zieht im kalten Zustand an, man stößt also in den Brownies auf knackige Schokoladenadern.
Super schokoladig, richtig saftig, mit knackiger Kruste und im Mund schmelzend - ich könnte schon wieder!


Für den Teig:
200 gr Mehl
200 gr Puderzucker
40 gr Kakaopulver
2 EL Sojamehl
2 TL Backpulver
½ TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
125 gr Sojajoghurt Natur
150 ml Öl
150 ml Sojamilch
2 EL Sojasahne
100 gr Raspelschokolade
200 gr gehackte Kuvertüre

Den Backofen auf 175 C° vorheizen und eine Springform fetten.
In einer Rührschüssel Mehl, Puderzucker, Kakaopulver, Sojamehl, Backpulver, Vanille und Salz vermengen. Anschließend die feuchten Zutaten miteinander verrühren und mit in die Schüssel geben. Mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten.
Zum Schluss die Raspelschokolade und die gehackte Kuvertüre dazu geben und unterrühren, dann alles in die Springform geben und etwa 30 Minuten lang backen.
Die Stäbchenprobe macht bei Brownies nur bedingt Sinn, da sie ja von Natur aus nicht ganz fertig gebacken gerade richtig sind. Also aufs Bauchgefühl verlassen und nach einer halben Stunde aus dem Ofen holen und in der geschlossenen Springform vollkommen auskühlen lassen.
Dann die Brownies in Stücke schneiden und noch ein wenig Puderzucker drüber streuen.

Guten Appetit! 

Sonntag, 22. Dezember 2013

Bienenstich

Veganer Bienenstich, den ich kurz vor den Weihnachtsferien meinen Kommilitonen mit in die Uni brachte, sorgte für erstaunte Blicke. Ob das denn geht? Sicherlich. Ob das denn schmeckt? Na klar.
Ein paar Bissen später waren die Fragen vom Tisch und einem seligem Lächeln in den Gesichtern gewichen. 
 
 Für den Teig:
250 gr Mehl
15 gr Hefe
25 gr Zucker
60 gr Margarine
1 TL Backpulver
1 MS Salz
70 ml Sojamilch

Alle Zutaten mit der Hand zu einem Teig verkneten. Sollte dieser zu bröselig sein, kann man noch ein wenig Sojamilch hinzufügen. Mindestens 30 Minuten lang gehen lassen, besser ist eine Stunde. Nach dieser Zeit den Teig in eine Springform drücken und mit einem Teigroller oder ähnlichem glatt walzen.

Für den Belag:
80 gr Margarine
30 ml Sojasahne
50 gr Zucker
1 TL Vanillezucker
 ¼ TL gemahlene Vanille
100 gr gehobelte Mandelblättchen

Die Zutaten bis auf die Mandelblättchen in einem kleinen Topf aufkochen, sobald es blubbert Mandeln dazu geben und umrühren. Sofort vom Herd nehmen und gleichmäßig auf dem ebenen Teig verteilen.
Bei 175 C° 20 Minuten lang backen und anschließend komplett auskühlen lassen.



Für die Cremefüllung:
500 ml Sojamilch
50 gr Speisestärke
50 gr Zucker 
10 gr Vanillezucker
100 gr Margarine

Von der Sojamilch etwa 6 EL abnehmen, den Rest aufkochen. Zucker, Vanillezucker und Stärke in die restliche Sojamilch einrühren und nach dem Aufkochen dazugeben. Unter ständigem Rühren zu einem Pudding verkochen.
Vollständig auskühlen lassen.
Die Margarine ordentlich aufschlagen, dann den kalten Pudding löffelweise dazu geben und zusammen zu einer glatten Creme schlagen.
Wer plant, den Kuchen komplett und sofort zu verspeisen, kann anstatt Margarine auch aufschlagbare Sojasahne nehmen. Diese überlebt allerdings weder einen Transport noch Hitzeschwankungen besonders gut.

Nun den Kuchen horizontal halbieren und anschließend schon in Portionsstücke zerschneiden. So muss man dem gefüllten Kuchen später nicht mit einem Messer zu Leibe rücken und die Creme rausquetschen.
Die unteren Stücke komplett und in ihrer Reihenfolge wieder in die Springform drücken und bis zu den Rändern mit der Cremefüllung bestreichen. Diese mit einem Spatel oder Messer glätten und anschließend die oberen Teile mit dem Belag aufsetzen.
Bis zum Verzehr kühl stellen, dann muss man nur noch die Creme entlang den Schnittkanten mit einem Messer von den anderen Stücken trennen und genießen!


 Guten Appetit!

Montag, 9. Dezember 2013

Schoko Marzipan Amarena Kirsch Muffins

Wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, ist Weihnachten meist nicht mehr fern. Eine gute Zeit, um sich die Hände am heißen Ofen zu wärmen und dabei ein paar Leckereien zu zaubern.
Meine Wahl fiel auf Schokoladenmuffins mit Marzipanstückchen und dunklen Amarenakirschen.
Marzipan schmeckt für mich nach Winter pur und ein satter Schokoteig ist so oder so immer eine gute Idee. Die fruchtig-süß eingelegten Kirschen machen den Zucker im Rezept überflüssig und harmonieren perfekt mit der feinen Marzipannote.
Der Schnee kann kommen.


Für den Teig:
200 gr Kuvertüre
130 gr Margarine
250 ml Sojamilch
150 ml Amarenakirschsaft
TL gemahlene Vanille
250 gr Mehl
2 EL Sojamehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
 200 gr Marzipanrohmasse
200 gr Amarenakirschen
 


Den Backofen auf 175 °C vorheizen und die Förmchen vorbereiten, also entweder in ein Muffinblech stellen oder doppelte Papierförmchen nehmen, damit die Form erhalten bleibt.
Amarenakirschen abschütten und dabei den sirupähnlichen Saft im Glas auffangen.
Kuvertüre oder andere dunkle Schokolade mit der Margarine in einem Topf langsam zum schmelzen bringen, bis sich die Zutaten verflüssigt haben. Anschließend Sojamilch, Amarenakirschsaft und Vanille mit in den Topf geben und komplett unterrühren.
In einer Rührschüssel Mehl, Sojamehl, Backpulver und Salz mischen und den flüssigen Teil dazugeben. Sorgfältig unterrühren, bis sich eine glatte Masse ergibt. Zum Schluss vorsichtig die in Würfel gehackte Marzipanrohmasse und die abgeschütteten Amarenakirschen unterheben.


Dann den Teig in die Förmchen füllen. Dazu kann man entweder einen Spritzbeutel, einen Eisportionierer oder wie ich einfach zwei Löffel benutzen. Die Förmchen jeweils zu ¾ füllen und 7 Minuten bei 175 C° backen, bis die Muffins kuppelförmig aufgegangen sind. Dann den Ofen auf 150 C° runter drehen und weitere 13 Minuten lang ausbacken.
Nach der Backzeit per Stäbchenprobe die Garheit überprüfen. Bitte nicht zu lange backen, da die Muffins sonst zu trocken werden. Gut auskühlen lassen.
Zum Schluss kann man die Törtchen noch mit etwas gesiebtem Puderzucker bestäuben.
Falls man keine Amarenakirschen zur Hand hat, kann man ersatzweise auch Schattenmorellen oder Sauerkirschen verarbeiten. Hierbei empfehle ich, den aufgefangenen Saft wegzulassen und dafür noch 100 Gramm Zucker hinzuzufügen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Kokos Zitronen Plätzchen

Winterzeit ist Plätzchenzeit! Wem allerdings die typischen Weihnachtsaromen wie Marzipan, Nougat und Zimt zu schwer im Magen liegen, kann sich hier an einer geschmacklich etwas leichteren Variante versuchen.

Knusprige Zitronenkekse mit süßem Zuckerguss und einer ordentlichen Portion Kokos ziehen automatisch die Mundwinkel nach oben und bringen Erinnerungen an Sonnenschein auf warmer Haut zurück.

Für den Teig:
180 gr Mehl
1 TL Backpulver
70 gr Kokosraspeln
80 gr Zucker
1 MS gemahlene Vanille
geriebene Schale einer Zitrone
1 Prise Salz
1 EL Sojamehl
1 EL Zitronensaft
130 gr Margarine
1 EL Wasser

Alle Zutaten mit der Hand sorgfältig zu einem glatten Teig verkneten und anschließend mit Folie umwickelt mindestens eine halbe Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 175 C° vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den durchgekühlten Teig dann gleichmäßig ausrollen, ausstechen und mit ein wenig Abstand auf den Backblechen verteilen.
Ungefähr 8 bis 10 Minuten lang backen, bis sich die Ränder der Plätzchen ganz leicht bräunen. Vollständig auskühlen lassen.


Für den Zuckerguss:
125 gr Puderzucker
Zitronensaft 
Kokosraspeln

Zum Puderzucker nach und nach tröpfchenweise Zitronensaft hinzurühren, bis sich eine dickflüssige aber glatte Masse ergibt. Diese nun dünn mit der Rückseite eines Teelöffels auf die Plätzchen streichen und diese direkt im Anschluss leicht in ein flaches Gefäß mit Kokosraspeln drücken.
Sobald der Zuckerguss ausgehärtet ist, kann man die Plätzchen problemlos stapelweise in einer Keksdose aufbewahren.



Guten Appetit!

Donnerstag, 28. November 2013

Schoko Erdnussbutter Oreo Eulen Cupcakes

Für unseren Bout am letzten Wochenende habe ich wieder mal gebacken. Da wir ein an Harry Potter angelehntes Motto hatten, fiel die Wahl recht schnell auf Eulen Cupcakes mit Schokoladen Erdnussbutter Geschmack.
Die possierlichen Törtchen waren ruckzuck ausverkauft. Kein Wunder - Wer kann schon diesen Blicken widerstehen?


 Für den Teig:
 200 gr Schokolade
125 gr Margarine
150 gr Zucker
 4 gr Vanillezucker
175 ml Sojamilch
20 gr Sojamehl
250 gr Mehl
13 gr Backpulver
1 Prise Salz
50 gr Erdnüsse 

Den Backofen auf 175 °C vorheizen und die Förmchen vorbereiten, also entweder in ein Muffinblech stellen oder doppelte Papierförmchen nehmen, damit die Form erhalten bleibt. 

Schokolade und Margarine in einem Topf langsam zum schmelzen bringen, dann Zucker und Vanillezucker dazugeben. Die Sojamilch ebenfalls mit in den Topf geben und gut durchrühren.

In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen und anschließend den flüssigen Teil dazumischen und glatt rühren. Zum Schluss die grob gehackten Erdnüsse unterheben.
Die Förmchen jeweils zu ¾ füllen und 20 Minuten lang backen, bis die Cupcakes aufgegangen sind, zur Kontrolle empfehle ich die Stäbchenprobe. Bitte nicht zu lang backen, da die Cupcakes sonst zu trocken werden. Gut auskühlen lassen.


 
Für das Frosting:
⅓ Glas Erdnussbutter
⅓ Glas Schokoladenaufstrich
1 Esslöffel Margarine
1 Esslöffel Puderzucker

Alle Zutaten, die idealerweise die selbe Temperatur haben sollten, in einer Schüssel so lange miteinander vermixen, bis sich eine streichfähige Masse ergibt. Vor dem Aufspritzen nochmal gut kühlen und dann auf den vollkommen erkalteten Cupcakes verteilen.

Für das Topping:
2 Packungen Oreo Kekse
1 Packung Schokodrops
1 Packung Knusperherzen oder Ähnliches

Zuerst die Kekse vorsichtig auseinander drehen. Die Cremefüllung klebt in der Regel nur auf einer Seite der Kekse, man braucht also pro Cupcake 2 Stück. Die Kekshälften mit Cremefüllung mit halbierten Keksdeckeln präparieren, zum montieren kann man ein wenig Frosting als Kleber benutzen. Zum Schluss noch Pupillen aus Schokodrops anbringen und vorsichtig auf das Frosting drücken. Dann noch einen Schnabel aus Backdekoration - hier kleine Herzen - anbringen. Alternativ kann man bestimmt auch gehobelte Mandeln nehmen.

 Guten Appetit!

Mittwoch, 20. November 2013

Banana Chocolate Chip Muffins

Meine noch recht junge Liebe zu Bananen wird regelmäßig getrübt, wenn die gelben Südfrüchte seit ein paar Tagen in der Küche liegend langsam braun und matschig werden -  am Liebsten mag ich Bananen nämlich, wenn sie noch fast grün sind.

Zum Glück lassen sich Bananen jenseits ihres besten Alters wunderbar in Backwerk verarbeiten. Hier stehen sie sogar im Vordergrund und erzeugen in Kombination mit den Schokoladen Stückchen ein großartiges Aroma. 

Für den Teig:
½ Tasse weiche  Margarine
½ Tasse Zucker
1 1/2 Tassen Mehl
3 zerdrückte Bananen
1 EL Sojamehl
1 Packung Vanillezucker
1 ½ TL Backpulver
Prise Salz
½ Tasse Sojamilch Vanille
75 gr Chocolate Chips
 
Den Backofen auf 175 C° vorheizen und die Förmchen vorbereiten. 

In einer Schüssel die feuchten Zutaten verrühren und anschließend die trockenen dazugeben. Bitte nicht übermixen, bei Muffins ist es meist vollkommen ausreichend, den Teig mit einem Esslöffel zu schlagen.

Die Masse in die Förmchen füllen. In den Backofen geben und 7 Minuten backen, anschließend die Temperatur auf 150 C° verringern und weitere 13 Minuten im Ofen lassen. Per Stäbchenprobe auf Garheit prüfen und anschließend gut auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Freitag, 8. November 2013

Pflaumen Kuchen

Mit Pflaumenkuchen verbinde ich eigentlich immer einen saftigen Streusel mit ordentlich Schlagsahne oben drauf.
Wenn es auch ein bisschen weniger sein darf, bietet sich dieser gut zu transportierende Rührkuchen mit feinem Vanillearoma und lecker Pflaumenschnitzen an.



Für den Teig:
225 gr entsteinte und geviertelte Pflaumen
260 gr Mehl
10 gr Backpulver
1 Prise Salz
130 gr Zucker
1 EL Sojamehl
1 Packung Puddingpulver Vanille
100 ml Öl
300 ml Sojamilch

Den Backofen auf 175 °C vorheizen und die Pflaumen vorbereiten. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und anschließend Öl und Sojamilch nach und nach dazu geben. Glatt rühren und in eine gefettete und gemehlte Obstkuchenform füllen. Zum Schluss die Pflaumenviertel dekorativ auf dem Teig verteilen und ab in den Ofen.
Insgesamt sollte der Kuchen 40 Minuten lang backen. Nach 20 Minuten die Form einmal um 180 Grad drehen, damit der Kuchen gleichmäßig gart.




Guten Appetit!


Donnerstag, 7. November 2013

Blaubeer Zitronen Streusel Muffins

Dass es nicht immer die ausgefallensten Kreationen sein müssen und Klassiker ihren Namen nicht umsonst tragen, beweisen diese sensationellen Muffins.
Vollmundige Blaubeere und spritzige Zitrone getoppt von knusprigen Streuseln? Ja, ich will!


Für den Teig:
250 gr Mehl
100 gr Zucker
1 EL Sojamehl
2 TL Backpulver
½ TL Natron
1 MS gemahlene Vanille
¼ TL Salz
50 ml Öl
1 Tasse sehr flüssigen Joghurt
Saft und Schale einer kleinen Zitrone
70 ml Wasser
150 gr Blaubeeren
  
Den Backofen auf 175 C° vorheizen und die Förmchen vorbereiten. 
In einer Schüssel die feuchten Zutaten verrühren und anschließend die trockenen dazugeben. Bitte nicht übermixen, bei Muffins ist es meist vollkommen ausreichend, den Teig mit einem Esslöffel zu schlagen.
Zum Schluss vorsichtig die Blaubeeren unterheben.
Die Masse in die Förmchen füllen.

Für die Streusel:
70 gr Mehl
35 gr Zucker
 ½ TL Zimt
1 MS Salz
25 ml Öl

Alle Zutaten vermixen, bis die Streusel die gewünschte Größe erreicht haben. Anschließend jeweils etwa einen Esslöffel Streusel in ein Förmchen geben und leicht andrücken.
In den Backofen geben und 7 Minuten backen, anschließend die Temperatur auf 150 C° verringern und weitere 13 Minuten im Ofen lassen.
Per Stäbchenprobe auf Garheit prüfen und anschließend gut auskühlen lassen.
Guten Appetit!

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Quinoa Apfel Törtchen

Dass ich in letzter Zeit verrückt nach Naschwerk mit Quinoa und Äpfeln bin, dürfte wohl niemandem entgangen sein. In diesem Sinne hier das Rezept für herbstlich gewürzte Törtchen, die durch die Quinoa ein wenig an leckeren Milchreis erinnern.

Für den Teig:
135 gr Quinoa
2 entkernte und gewürfelte Äpfel
100 ml Sojamilch
30 ml Öl
175 gr Mehl
2 EL Agavendicksaft
30 gr Rosinen
20 gr gehackte Mandeln 
1 EL Sojamehl
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver
1 TL Ingwerpulver
1 TL Kardamom
1 TL Zimt

Als erstes muss die Quinoa gekocht werden, also Quinoa gut waschen und mit zwei Tassen Wasser in einem kleinen Topf kurz aufkochen, anschließend 15 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Wenn der Quinoa fertig ist alles zusammen gut verrühren und in kleine Silikonförmchen füllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175 C° 7 Minuten lang backen. Anschließend den Ofen auf 150 C° runterdrehen und weitere 13 Minuten backen.



Schmeckt noch warm genau so gut wie aus dem Kühlschrank. Und am allerbesten mitgenommen und geteilt:


Guten Appetit!

Kokos Ananas Gugelhupf

Für ein Theorietraining habe ich einen netten kleinen Gugelhupf gebacken. Der allseits beliebte Rührkuchen in der markanten Form hat durch die Kombination von cremigem Kokos und süßer Ananas einen exotischen Touch bekommen. Stand ihm gut!


Für den Teig:
300 gr Mehl
265 gr Ananas
400 ml Kokosmilch
100 gr Zucker
70 gr Kokosraspel
70 gr getrocknete und gehackte Ananas
70 ml Öl
15 gr Backpulver
8 gr Vanillezucker
1 EL Sojamehl


Den Backofen auf 175 C vorheizen und eine Gugelhupfform fetten und mehlen.
Ananas in einer Schüssel pürieren und anschließend mit Kokosmilch und Öl verrühren. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles gut durch mischen.
Dann in die vorbereitete Form füllen und 50 Minuten lang backen. Per Stäbchenprobe auf Garheit prüfen und anschließend auskühlen lassen. Nach etwa 15 Minuten kann der Kuchen aus der Form gestürzt werden.


Guten Appetit!

Montag, 16. September 2013

Apfelstreusel

Es ist Spätsommer und die Äpfel fallen von den Bäumen. So auch im Garten von Bekannten, die mir netterweise fast drei Kilo kleiner, grüner und äußerst saurer Äpfel überließen.
Da ich schon länger mein neues Obstkuchenblech ausprobieren wollte, entschied ich mich für einen Apfelstreusel.
Dieses Monster von einem Kuchen füllte ungefähr 20 Münder, wog um die 4 Kilo und beschäftigte mich etwa 5 Stunden lang. Und war die Mühe absolut wert.

Für den Teig:
400 gr Mehl
250 gr Margarine
2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Zucker
1 TL Backpulver

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen. 

Für das Apfelmus:
500 gr Äpfel
3 EL Zucker
250 ml Wasser
½ TL Zimt

Die entkernten und in dünne Scheiben geschnittenen Äpfel mit Zucker, Wasser und Zimt in einem kleinen Topf weichkochen. Anschließend die Mischung zerstampfen oder wie ich im Blender pürieren.
Vorsicht! Das Mus vor dem Pürieren auf jeden Fall gut abkühlen lassen. Es könnte nämlich sonst sein, dass die kochend heiße Masse den Plastikdeckel des Blenders verformt und anschließend die gesamte Küche vollspritzt. Und euch auch. So.

  
Wenn der Teig gut durchgekühlt ist, nochmals kurz kneten und in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form bringen und dabei an den Seiten leicht hochziehen. Anschließend mit einer Gabel einstechen, damit der Teig beim Backen nicht hochgeht.



Für den Belag:
1,5 kg Äpfel
Apfelmus

Die gewaschenen, entkernten und in dünne Scheiben geschnittenen Äpfel in Reihen auf den Teig legen. Zwischen jede Lage eine dünne Schicht Apfelmus geben. Bei meinem Blech hat die Anzahl der Äpfel für drei Lagen gereicht.

1.

2.
3.


Für das Topping:
40 gr Vanillezucker
50 gr Stärke
500 ml Sojamilch Vanille

Von der Sojamilch etwa 6 EL abnehmen, den Rest aufkochen. Vanillezucker und Stärke in die restliche Sojamilch einrühren und nach dem Aufkochen dazugeben. Unter ständigem Rühren zu einem Pudding verkochen. Anschließend über die Äpfel gießen.

Für die Streusel:
300 gr Mehl
160 gr Margarine
180 gr Zucker 
4 TL Zimt

Die Margarine klein schneiden und in einer Schüssel alle Zutaten so lange mixen, bis sich perfekte Streusel daraus bilden. Über den Kuchen geben und im vorgeheizten Backofen bei 160 C° 60 Minuten lang backen.









Nachdem der Kuchen am Besten über Nacht vollkommen ausgekühlt ist, kann er in handliche Stücke geschnitten werden.



Guten Appetit!

Montag, 2. September 2013

Quinoa Apfel Rosinen Stückchen

Dass man beim snacken nicht gleich sündigen muss, zeigen diese fruchtigen Häppchen für zwischendurch. Quinoa gibt den Stückchen eine spannende Konsistenz und man kann problemlos alles an frischem Obst oder auch getrockneten Früchten verarbeiten, was man gerade im Haus hat. Ich habe mich aufgrund der aktuellen Wetterlage für eine herbstliche Variante mit Äfeln, Rosinen und Zimt entschieden.



Für die Masse:
1/2 Tasse Quinoa
1/2 Tasse Haferflocken
1/2 Tasse gehobelte Mandeln
1/2 Tasse Rosinen
1 zerdrückte Banane
1 klein geschnittener Apfel
1 TL Sojamehl
3 EL Agavendicksaft
1 EL Ahornsirup
1 TL Zimt
1/2 TL Kardamom

Als erstes muss der Quinoa gekocht werden, also Quinoa gut waschen und mit einer Tasse Wasser in einem kleinen Topf kurz aufkochen, anschließend 15 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Wenn der Quinoa fertig ist alles zusammen gut vermengen und in kleine Silikonförmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 C° 15 Minuten lang backen. Schmeckt noch warm genau so gut wie aus dem Kühlschrank.




Guten Appetit!

Montag, 26. August 2013

Karamellgebäck Cupcakes

Sonntag, es regnet. Der Mann darf sich was wünschen und schreit nach Karamell. Ich wiege, mische und rühre und kurze Zeit später gibt es Törtchen, die genau wie ein allseits bekanntes Gebäck schmecken, welches oft zum Kaffee gereicht wird.
Lockerer Teig mit knusprigen Keksstückchen gekrönt von einer Wolke aus karamelliger Buttercreme. Regen? Egal.


Für den Teig:
100 gr Zucker
8 gr Vanillezucker
110 gr Margarine
250 gr Mehl
1 EL Sojamehl
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
100 gr Karamellgebäck
300 ml Sojamilch Vanille

Den Backofen auf 175 C° vorheizen und die Förmchen vorbereiten.
In einer Schüssel Zucker, Vanillezucker und Margarine aufschlagen. Mehl, Sojamehl, Backpulver und Zimt unterrühren. Sojamilch hinzufügen und verrühren. Zum Schluss die Kekse grob zerbröseln und unter den Teig heben.
In die Förmchen füllen und bei 175 C° in den Ofen schieben. Nach 7 Minuten auf 150 C° runterdrehen und weitere 14 Minuten backen. Per Stäbchenprobe auf Garheit prüfen und anschließend vollkommen auskühlen lassen.

Für das Frosting:
100 gr Margarine
100 gr Karamellgebäck Aufstrich
40 gr Puderzucker

Die Margarine mit dem Aufstrich cremig rühren und dann den Puderzucker einarbeiten. Bis zum Aufspritzen im Kühlschrank lagern. Zum Schluss kann man auch noch ein paar Kekskrümel über die Törtchen bröseln.


Guten Appetit!
 

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